PRÄSENTATION

WU GUAN


Die Schule für Chinesische Kampfkunst 
versteht sich als ein Ort,in dem gelehrt,
gelernt, geforscht, entdeckt wird und
Kampfkunst gelebt werden kann. 
Versteht man darüber hinaus die 
Schule als Gemeinschaft, ist es
für alle selbstverständlich, dass
gegenseitige Achtsamkeit, 
 partnerschaftlicher Umgang 
als wichtige Grundwerte 
verstanden werden.

Vision der Schule
  • Eine Vision ist ein geistiges Bild, wie sie in Zukunft möglich und erwünscht ist. In ihr spiegeln sich Wünsche, Ziele und Erwartungen aller. Eine Vision verpflichtet zu Aktivitäten und ermutigt zu Änderungen, die zu einem erwünschten Zustand führen. Der Kern der Vision sind Werte, die von allen beteiligten ausgewählt werden und die Grundlage für die Weiterentwicklung bilden. Eine Vision ist die Grundrichtung, nach der geplant und entschieden wird, ein dynamischer und interaktiver Prozess, der das Denken, Handeln und Fühlen sinnvoll leiten soll.

  • Gemeinsame Bestrebungen für vereinbarte Ziele führen zu Vertrauen, zu gegenseitiger Hilfe, beides aber zu einem Gefühl von Sicherheit und zum Angenommensein. Von da an ist es nicht mehr weit zur Wahrnehmung der eigenen und gemeinsamen Identität und der Selbstachtung, was langfristig gesehen die Grundlage für eine gesunde und selbstbewusste Persönlichkeit ist. Vor allem, die Persönlichkeit des andern zu erfassen, Anteil zu nehmen, Berührungspunkte und Unterschiede im Denken zu erkunden. Was uns interessiert, ist nicht der eindimensionale Techniker, sondern der konkrete Mensch.

  • Sicherheit in der Formendisziplin ermöglicht eine Qualitätvolle Weiterführung und damit ein nachhaltitges Lernen. Der Unterricht an dieser Schule wird nicht nur nach der Häufigkeit von Erfolgen gemessen, sondern vor allem anhand der Qualität gegenseitiger Beziehungen. Wir schätzen unseren Übunbgserfolg und verstehen es unsere Leistung auf andere Übungsdisziplinen zu übertragen, wir sind aber auch fähig  einen möglichen Misserfolg kritisch zu beurteilen und aus den Erfahrungen zu lernen!Eine Harmonisierung und Suchen von Kompromissen ist deshalb nur anhand eines Dialogs möglich.

  • Die Sicht des Gewünschten und Möglichen, trägt die Motivation in sich, die uns zur Entwicklung anspornt. Sie gibt uns Kraft, dass wir auf dem Weg zum Ziel Hindernisse überwinden und bei Problemen nicht verzweifeln. Es ist leichter, wenn uns vertrauensvoll Mitwirkende begleiten.

  • Hoffnung und Glaube genügen oft nicht. Für einige ist der Übungserfolg manchmal schmerzhaft, voller Niederlagen und Misserfolge.  Für Einzelne ist manchmal sogar das Beste nicht gut genug, manchmal bleibt man trotz allem noch immer auf der Stelle stehen und kaum erfolgreich.

  • Ein Unterricht, der sowohl den begabten und durchschnittlichen Schülern, als auch denen unter ihnen mit besonderen Bedürfnissen zuhört, sie versteht, ermutigt und unterstützt. Jeder von uns braucht einen Menschen, braucht Aufmerksamkeit, Glauben und Vertrauen, damit er die Unterweisung meistert oder meistern wird. Wenn wir uns aller dieser Verschiedenheiten bewusst sind, ist es uns möglich mit einer positiven Einstellung die uns gesetzten Ziele  gemeinsam zu verwirklichen.

  • Achtung auf allen Ebenen, Ehrlichkeit, Freundlichkeit, Entwickeln von  Gemeinschaftssinn, gesunde Beziehungen zur Umwelt, zur Natur und zum Kulturerbe, Sorge für die Gesundheit, Toleranz, Berücksichtigen der Verschiedenartigkeiten sowie Zusammenarbeit und Vertrauen. Ein offenes Herz und Auge, das den Sinn und das Glück in kleinen Dingen findet. Man muss sich auch bewusst sein, dass jede Tat ihren Auswirkung hat.

  • Die Kampfkunst eröffnet uns neue Wege, wir bauen Brücken. Wir sind frei und können uns diesen Weg der Bewegungskunst selbst wählen. Es ist nicht notwendig, dass wir auf diesem Weg alleine bleiben,  obwohl wir  auf diesen Weg vorläufig alleine gehen. Wir können uns jederzeit entscheiden, einen anderen Weg zu wählen oder vieleicht sogar jemanden auf diesen Weg einladen. Der unbekannte Weg kann uns etwas Angst einflössen und uns gleichzeitig auch neugierig machen, wohin er uns führt. Es ist möglich, dass wir auf dem Weg uns neue Ziele gestalten. Doch für das alles müssen wir zuerst in uns hinein hören und vieleicht zunächst dieses Wagnis eingehen.


  • Gesundheit und Natürlichkeit sowie Perfektion im höchsten Sinn der Kampfkunst zu erreichen, nämlich jenen Zustand, in welchem alle Bewegungsvorgänge richtig ablaufen und ineinandergreifen; dieser Gleichgewichtszustand auf der Ebene des Organismus verbürgt allein seine volle Leistungsfähigkeit. Die körperliche Schulung betont aufs nachdrücklichste den innigen, unlösbaren Zusammenhang zwischen Leib und Seele. Die Schule bemüht sich, stets den ganzen Menschen zu sehen. Es bezieht kognitive, emotionale und körperliche Aspekte mit in den Lern- und Entwicklungsprozess ein.