- Es ist eine sanfte Form der Körperarbeit, mit dem Anliegen, den Körper in ein freieres Gleichgewicht zu bringen. Charakteristisch für dieses Training ist ein rhythmisches Bewegen und somit Schaukelnder Gelenke und auf dieser tiefen Ebene sich Körperhaltung und Bewegungsprozesse verändern.
- Die Schule lehrt in diesem Funktionstraining was an einer Bewegung hindert und wie man diese selbstschädigenden Muster loslassen und durch geeignetere ersetzen kann. Es wird gestärkt,was bereits als Potenz vorhanden ist, um auf dieser Grundlage neue Bewegungsmöglichkeiten zu erfahren. Der Schüler lernt, ob und wann er sich ändert bzw. eine andere Haltung und Bewegungsweise einnimmt.
Der Organismus wird im gesunden Zustand als einheitliches pulsierendes Ganzes gesehen, mit einer charakteristischen pulsatorischen einhergehenden Gesamtbewegung. Wenn eine Bewegung unterbrochen oder blockiert ist, besteht die Aufgabe zunächst darin, die spezifische physische und psychische Qualität der Blockierung ausfindig zu machen, sie als eine eigene fortdauernde Aktivität bewußt zu erkennen, somit die Blockierungen aufzulösen und das ganzheitliche kooperative Funktionieren der verschiedenen Körpersegmente wieder herzustellen.Jede Abweichung von der optimalen Grundhaltung des Körpers in den Bewegungsmustern der Kampfkunst bedingt eine die Struktur strapazierende Kompensation. Die Tendenz, die kräftigen Muskeln in Bewegungsmustern zu bevorzugen und damit unbewusst schwächere Muskeln zu vernachlässigen, bewirkt eine kontinuierliche Verstärkung der physiologischen Unausgeglichenheit. Spüren wir der Bewegungen nach, dann werden wir finden, daß sie uneinheitlich und unzusammenhängend sind, nicht im Fluß, sondern fragmentiert, gebrochen, widerstrebend oder zerrissen. Ein durchdachter Aufbau, die vielen
Modifikationen, die konkreten Anweisungen, die den Fokus auf das
Wesentliche lenken, ermöglicht das harmonische Zusammenspiel der
Gelenkbewegungen, den Fluss der Bewegung, die ständige Anpassungdes
sich bewegenden Körpers an die Bedingungen der Schwerkraft, indem systematisch und schrittweise eine vertiefte
Körperwahrnehmung und ein größeres Bewusstsein für Haltungs- bzw.
Aufrichtungsreflexe sowie die unterschiedlichen Bewegungsprozesse
geschult werden, womit gleichzeitig der Fokus nach innen gelenkt und ein meditativer und achtsamer Geisteszustand aktiviert wird.
Voraussetzung ist, dieser Bewegungsschulung gewachsen zu sein, weder über- noch unterfordert zu werden und sich auf das Tun vollständig zu konzentrieren. Während Kontrolle statt Aktivität dominiert, wird ein konkretes Ziel verfolgt: Gesundheit und Natürlichkeit im höchsten Sinn zu erreichen, nämlich jenen Zustand, in welchem alle Lebensvorgänge richtig ablaufen und ineinander greifen; das üben betont aufs nachdrücklichste den innigen, unlösbaren Zusammenhang zwischen Leib und Seele, der oft vergessen wird. Die Schule bemüht sich, stets den ganzen Menschen zu sehen.
Das Training ist in einer abwechslungsreichen Kleingruppenarbeit konzipiert. Die Teilnehmerzahl ist auf wenige Personen begrenzt, so dass ein hoher Lernerfolg garantiert werden kann.
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