SCHULE FUER CHINESISCHE KAMPFKUNST ![]() Die Schule für Chinesische Kampfkunst setzt auf Aktivität und Veränderung von Haltung Bewegung. Die Bewegungsschulung konzentriert sich hierbei auf die Möglichkeit einzelne Teile des gesamten Körperkomplexes zu einem dynamischen System harmonisch zu verbinden, letztlich um koordinierte Bewegungs abläufe und das Lernen von Technikanwendung in der Kampfkunst zu ermöglichen und diese zu perfektionieren. Die Kampfkunst wird sinnlich und motorisch erfahrbar gemacht, nicht nur Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten, sondern auch die damit verbundene Denk- und Einstellungs- gewohnheiten werden durch geleitete Bewegungserfahrung bleibend erweitert und dadurch verändert. Der Unterricht ist so aufgebaut, dass präzise Anleitungen für Einzelbewegungen und Bewegungsabfolgen gegeben werden, die in Ausführungsrichtung, -geschwindigkeit und abfolge varieren und mehrmals wiederholt werden. Die Wiederholungen und Pausen dienen nicht nur dem Einüben einer Bewegungsautomatisierung, sondern lassen Raum für die kinästhetische und taktile Prüfung der Ausführung und für das forschen; neugierige Entdecken kinästheische und sensomotorischer Zusammenhänge.
Mittels spezieller Bewegungsführung, die mit spiraligen und schlingenden Bewegungen einhergehen, werden die beteiligten Muskelgruppen koordiniert und mobilisiert. Der entwickelte Bewegungsrhythmus soll zu maximaler Verlängerung und Verkürzung von Muskeln, Bändern und Faszien und damit zur Harmonisierung des Zusammenspiels des gesamten Bewegungs- apparates führen, womit das volle Bewegungspotenzial in der Kampfkunst erreicht werden kann. Die Aufgabe des Schülers selbst besteht darin, seinen Körper und seine vorhandenen Bewegungen zu spüren und die erlernten Techniken zu ergründen. Im Verlauf der Übungserfahrung sollen Blockaden und die alten Haltens- und Verhaltensmuster gelöst und durch neue zu ersetzt werden können.
"In dem Augenblick, in dem man seine volle Aufmerksamkeit auf etwas richtet, und sei es ein Grashalm, wird es zu einer mysteriösen, erstaunlichen, unbeschreiblich herrlichen, eigenen Welt." - Henry Miller - |



