SCHULE FUER CHINESISCHE KAMPFKUNST

PRÄSENTATION

WU GUAN


Die Schule für Chinesische Kampfkunst 
versteht sich als ein Ort, in dem gelehrt, 
gelernt, geforscht, entdeckt wird und
 Kampfkunst gelebt werden kann. 
Versteht man darüber hinaus die
 Schule als Gemeinschaft, ist es
 für alles elbstverständlich, dass 
gegenseitige Achtsamkeit,
partnerschaftlicher Umgang 
als wichtige Grundwerte 
verstanden werden.
SCHULE FUER CHINESISCHE KAMPFKUNST



Die Schule für Chinesische Kampfkunst setzt auf Aktivität und Veränderung von Haltung Bewegung.
Die Bewegungsschulung konzentriert sich hierbei auf die Möglichkeit einzelne Teile des gesamten Körperkomplexes zu einem dynamischen System harmonisch zu verbinden, letztlich um koordinierte Bewegungs abläufe und das Lernen von Technikanwendung in der Kampfkunst zu ermöglichen und diese zu perfektionieren.




Die Kampfkunst wird sinnlich und motorisch erfahrbar gemacht, nicht nur Haltungs- und  Bewegungsgewohnheiten, sondern auch die damit verbundene Denk- und Einstellungs- gewohnheiten werden durch geleitete Bewegungserfahrung bleibend erweitert und
dadurch verändert. Der Unterricht ist so aufgebaut, dass präzise Anleitungen für
Einzelbewegungen und Bewegungsabfolgen gegeben werden, die in Ausführungsrichtung, -geschwindigkeit und abfolge varieren und mehrmals wiederholt werden. Die Wiederholungen
und Pausen dienen nicht nur dem Einüben einer Bewegungsautomatisierung, sondern lassen
Raum für die kinästhetische und taktile Prüfung der Ausführung und für das forschen;
neugierige Entdecken kinästheische und sensomotorischer Zusammenhänge.

 




Dem Lernenden wird dabei nicht nur ein über ein festgelegtes Wissenssystem "richtiger" oder
 "falscher" Bewegungen und Körperhaltungen vermittelt. Vielmehr wird das selbstständige,
aktive und eigenverantwortliche sensomotorische Lernen als ein ganzheitlicher Lernprozess gelehrt.
Dieser Lernprozess stärkt und entwickelt das Empfinden für die in der Kampfkunst so
relevanten Bewegungsstrukturen und Haltungen.






Mittels spezieller Bewegungsführung, die mit spiraligen und schlingenden Bewegungen
einhergehen, werden die beteiligten Muskelgruppen koordiniert und mobilisiert. Der entwickelte Bewegungsrhythmus soll zu maximaler Verlängerung und Verkürzung von Muskeln, Bändern
und Faszien und damit zur Harmonisierung des Zusammenspiels des gesamten Bewegungs-
apparates führen, womit das volle Bewegungspotenzial in der Kampfkunst erreicht werden kann.
Die Aufgabe des Schülers selbst besteht darin, seinen Körper und seine vorhandenen
Bewegungen zu spüren und die erlernten Techniken zu ergründen. Im Verlauf der
Übungserfahrung sollen Blockaden und die alten Haltens- und Verhaltensmuster gelöst
und durch neue zu ersetzt werden können.







Letztlich steht die gute Bewegungskoordination
im Vordergrund, durch die der Schüler ein Gefühl
von Leichtigkeit und Spannkraft erfahren kann.
Die nach innen oder außen gerichtete Wachheit
ist dabei ein besonderes Kennzeichen während der Ausübung in den Kampfkunstdisziplinen.








"In dem Augenblick, in dem man seine volle Aufmerksamkeit auf etwas richtet, 
und sei es ein Grashalm, wird es zu einer mysteriösen, erstaunlichen,
unbeschreiblich herrlichen, eigenen Welt."
- Henry Miller -